Pascin – Die drei Grazien
Arte y Pintura
Precio orientativo del anticuario
7.500 €
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- Dirección
- Madrid, España
- Sitio web
- ladron-de-guevara.de
Descripción
Jules Pascin, alias Julius Mordecai Pinkas
(1885 Widin – 1930 Paris)
DIE DREI GRAZIEN
Gezeichnet 1907 in Paris
Schwarze Tinte auf Papier, 18 x 11 cm (Passepartout-Ausschnitt)
Provenienz:
Sammlung Frederic Stern, Paris
Ausstellung & Literatur:
Paris, Galerie Romanet, Trois cents aquarelles et dessin. Renoir à Picasso, 1963
Expertise von Rosemarie Napolitano vom Comité Pascin, Paris, 26.11.2024
Ernest Hemingway freundete sich in den 1920er Jahren in Paris mit Pascin an und widmete ihm in „A Moveable Feast“ (deutscher Titel: „Paris, ein Fest fürs Leben“) ein Kapitel. „Pascin war ein sehr guter Maler, und er war betrunken, ständig, vorsätzlich betrunken, aber bei klarem Verstand.“ In der Tat malte Pascin trotz oder vielleicht wegen seines Zustands wie ein Besessener, Tausende Bilder und Skizzen, malte gegen die Depression an, der er 1930 erlag.
Im expressionistischen Werk Jules Pascin, dreht sich alles um den erotischen weiblichen Akt. Er malte abgesehen von Porträts kaum etwas anderes und machte damit vor allem in den 1920er Jahren in Paris Furore. Seine „Drei Grazien“ entstanden in seiner ersten Pariser Zeit, wo er nach der akademischen Ausbildung in Bukarest, Wien, München und Berlin ab 1905 die Ecole Matisse besuchte und als Illustrator arbeitete. In München war er für die Satirezeitschrift „Simplicissimus“ tätig gewesen, in Berlin der Secession beigetreten und hatte den deutschen Expressionismus kennengelernt. Beides hatte Einfluss auf sein Werk. Vor allem die frechen erotischen Werke von George Grosz und Otto Dix beeinflussten ihn nachhaltig.
„Die drei Grazien“ sind seit der Antike aus der Kunst nich wegzudenken. Kaum ein Künstler, der sich an diesem Motiv nicht versucht hätte. Im Vergleich zu Thorvaldsens Grazien zum Beispiel stehen Pascins ziemlich lässig da. Auf den ersten Blick nur drei junge Schönheiten mit offenen Haaren, eine in Pantoffeln, doch aufgrund der Bildtradition sofort als „Die drei Grazien" zu erkennen. Pascin folgte der akademischen Tradition mit einem spöttischen Augenzwinkern. Letzten Endes war das Motiv ja zu allen Zeiten ein willkommener Anlass, die Proteste etwaiger Sittenwächter im Keim zu ersticken. Drei nackte Frauen? Kein Problem, sind ja Göttinnen…
Ficha técnica
- Objeto
- Arte y Pintura
Publicado el 28 de marzo de 2026
Anticuario


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